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Freitag, 24. Mai 2013 16,-- / 18,-- 
Kellner
Diese Band ist der lebende Beweis, dass man es auch ohne die übliche TV-Show-Verwurstung zu veritablem Ruf bringen kann. Kellner und seine Band tourten bereits als Vorband von Claudia Koreck, Katie Melua oder Foreigner, wurden 2011 zum Bayern3 Newcomer des Monats gewählt und performten im selben Jahr ihre Single „iSong“ aus dem Album „Hey Dude“ live beim Bayerischen Filmpreis. Dieser Song machte Kellner weit über die Grenzen Bayerns bekannt und war neben „Baptistina“ und „The Glow“ regelmäßig im Radio vertreten. Im März erschien das vierte Album „Kinda Wild“ bei südpol records.
Am Anfang war da dieser Song, der nun die Gangart des gesamten Albums bestimmt und auch dessen Titel. Mit „Kinda Wild“ fing alles an, einer Nummer, die so ganz anders ist: rau und getrieben. Bässe wummern, die Drums galoppieren und der Gesang wird getragen von scharfen Riffs, die man so schnell nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Überhaupt ist das vierte Kellner-Album rockiger als alle seine Vorgänger und dass ein Song die Grundessenz eines gesamten Kellner-Albums ist, ihm sogar den Titel gibt, ist ebenso neu in der Bandgeschichte und war eine unbewußte Entwicklung, die beim Songwriting einfach so passiert ist. Kellner haben Bock auf einen neuen Sound, der einem in die Glieder fährt. Daher wurde das neue Album, mit dem die Jungs nun auf Tour gehen, auch von keinem geringeren als Kurt Ebelhäuser produziert (Donots, Blackmail).
Inhaltlich geht es im neuen Album persönlicher zu: Freundschaft, Familie, die eigenen Kämpfe und Kriege. Von introvertierten Texten zu extrovertierter Musik. Es wird intensiv, unumgänglich und stürmisch - eben „Kinda Wild“. Sie schreien es hinaus, ganz weit, bis in den Himmel und noch viel weiter. Der Sound dazu ist fest verwurzelt, erdig, kantig und dreckig, die Chords sind direkt und auch in den Balladen tobt dieser Sturm, der am Horizont schon sichtbar ist. Es bleibt beim Rock’n’Roll-Grundgerüst: Frontmann Mathias am Gesang, Flo an der Gitarre, Joe am Bass und Andy an den Drums. Kein Schnick-Schnack, sondern direkte, ehrliche Rockmusik.

Samstag, 1. Juni 2013 12,-- / 14,-- 
Die Puderdose
Wussten Sie schon, dass männliche Fledermäuse ihren Weibchen einen Keuschheitsgürtel anlegen und der Orgasmus eines Schweins ganze 30 Minuten dauert? Bei allem tierischen Treiben ist und bleibt das seltsamste Tier aber immer noch der Mensch. Und was der mit Fruchtfliege, Schwein oder Hummerweibchen gemeinsam hat, erfahren Sie von Claudia Schuma und Irene Weber, die den animalischen Trieben ihr neues Programm „Schatz, gib mir Tiernamen!“ widmen.
Wort- und stimmgewaltig erzählen sie von Menschen und Mäusen, singen von Traumpartnern und witzeln über biologische Sackgassen. “Survival of the funniest” lautet ihr Motto und sie kommen mal auf leisen Samtpfötchen und mal lüstern wie ein wilder Stier daher.
"Ein schweinigeliches Vergnügen, bei dem garantiert jede Sau lacht…" (Kuhstall Anzeiger)
"Wir kamen vor Wonne in die Mauser!" (Die VögelWelt)

Donnerstag, 6. Juni 2013 20,-- / 22,--   
im Festzelt Sattelpeilnstein (Einlass 18.00 Uhr, Beginn 20.00 Uhr)
Da Huawa, da Meier und I
Nach über 300 Auftritten mit dem Programm "Vogelfrei" auf Bayerns renommiertesten Bühnen,
unter anderem im Circus Krone und im Schlachthof München, kommt nun das neue Werk von Da Huawa, da Meier und I: "D'Würfel san rund". Bereits in "Vogelfrei" warfen Da Huawa, da Meier und I ihr Image einer bayerischen Boygroup über Bord und mit "D'Würfel san rund" sind sie nun gänzlich erwachsen geworden. Es ist nachdenklicher, kritischer, politischer, gesetzter, grundehrlich und wie immer hoch musikalisch. Lieder über das "echte ehrliche, dreggade begehrliche, stinknormale, wunderscheene Lebn" finden sich ebenso wie die typischen DaHuawaDaMeierundI-Stücke mit kerniger Percussion und kantiger Gitarre.
Das neue Programm strotzt gerade so vor Lebensfreude und Christian, Matthias und Siegi zeigen, wie guad es uns doch im scheena Bayernland geht. Wären da nicht diese Ecken und Kanten, die niemand gern sieht, die dunklen Gemütswolken, die wir uns vor's Hirnkastl schieben und dieser Wind, wenn er sich dreht, dann drehen sie sich wie Fahnderl mit - die Politiker, Sterneköche, Lobbyisten und Banker, wenn sie ein bisserl mehr Profit daschmeggan.
Da Huawa, da Meier und I zeigen genau auf, wo es im Freistaat hapert, ohne erhobenen Zeigefinger, mit einer guten Portion Witz und Ironie. So wird ein einziges Wort, nämlich das "Tschüß", Leitbild einer Heimat ohne Dialekt, wo man nimma genau weiß, wohin man eigentlich gehört. Bei da Huawa, da Meier und I ist jedoch alles am richtigen Fleck. Da Huawa an der Gitarre, da I an der Percussion und der Harmonie und da Meier am Bass und der Blosn. Die Gags purzeln dabei wie eh und je und wer nun neugierig geworden ist, der darf gespannt sein, wenn das neue Programm "D'Würfel san rund" in unserer Region Premiere feiert.

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