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Samstag, 12. September 2015 14,-- / 16,--   
Einlass 18.30 Uhr, Beginn 20.00 Uhr
7. Ostbayerischer Kabarettpreis
Nach den großen Erfolgen der letzten Jahre gibt es jetzt die Fortsetzung. Die Rundschau präsentiert gemeinsam mit der Liederbühne Robinson vielversprechende Talente aus den Bereichen Kabarett, Musikkabarett und Comedy. Aus einer Vielzahl an Bewerbungen wurden die besten Künstler ausgewählt, die an diesem Abend ihr Können zeigen. Die Moderation übernimmt Helmut A. Binser, der auch einige Stücke aus seinem nagelneuen Programm vorstellen wird.
Die Reihenfolge der auftretenden Künstler wird vor dem Auftritt ausgelost, mit dabei sind:

Da Bobbe mit Ausschnitten aus seinem Programm "Facklfotz'n". Von Geburt an ist nicht nur seine Körpergröße gut gewachsen - Nein, auch seine Nase hat vaterbedingt eine Dimension erlangt, die eher zu einer Sau als einem Menschen passt und fast das ganze Gesicht beansprucht. Doch der Kabarettist Bobbe alias Robert Ehlis, ist mit dieser Facklfotz'n in Bayern keineswegs vom Aussterben bedroht.
Der Gewinner des Publikumspreises beim Oberpfälzer Kabarettpreis 2015, zeigt in seinem ersten Kabarettprogramm "Facklfotz'n", das selbige in allen erdenklichen Situationen des Leben zu beobachten sind. Sei es beim Kesselfleischessen tief drin im bayrischen Wald, beim Kauf eines Lebkuchenherz für die scharfe Frau im Dirndl, oder sogar beim lachenden Publikum, wo immer wieder grunzende Fackl lauern. Warum ihn die kindliche Begegnung mit dem echten Nikolaus, seine Erfahrungen hinsichtlich Hochzeitsfeiern, die Erkenntnis dass man als Lausbua immer den Kopf aus der Schlinge ziehen kann geprägt haben und was Glückwunschtexte in Tageszeitungen damit zu tun haben, wird gestenreich aufgezeigt und anhand von Kracherl, Rawern und Tausendhaxler daran erinnert, wie schön doch unsere Sprache ist!
Zum Einsatz kommt auch der "Brandlhuber Muk" seines Zeichens 1. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Facklberg, dieser erzählt Anekdoten seiner Dorffeuerwehr und warum man nicht während des Feuerwehrballs die Wehrmänner rufen sollte.
Auch wenn das weibliche Geschlecht oft saumäßig dran glauben muss, ist doch er selbst die ärmste Sau. Denn bis ans Lebensende wächst beim Menschen als einziges Körperteil die Nase immer weiter. Wo soll das noch hinführen...

„Am Ende will sie keiner mehr gehen lassen“, schreibt die Süddeutsche Zeitung über das Programm "Da Billi Jean is ned mei Bua", in dem Stefan Leonhardsberger Klassiker der Popmusik von Grund auf neu interpretiert. Dabei erweist sich der junge Österreicher nicht nur als vielseitiger Sänger, sondern auch als begnadeter Schauspieler. Mühelos und charmant erweckt er die Helden seiner Songs zum Leben, und entführt das Publikum auf die Schauplätze der kleinen und großen Dramen des Alltags.
So gibt er in seiner Version von Lana del Reys Summertime Sadness einen jungen Mann, der an der Sommerzeitumstellung zerbricht. Der B‘soffene Tänzer setzt zur Melodie von Tina Turnes Private Dancer allen schüchternen Herren auf der Tanzfläche ein Denkmal. Dazwischen taucht immer wieder der Titelheld Billi Jean auf, dessen bewegte Lebensgeschichte durch den Abend führt. Auftritte in der Deutschen Kabarettbundesliga, der ARD sowie im Vorprogramm von Hannes Ringlstetter und der österreichischen Band WANDA zeigen, dass Stefan Leonhardsberger auch auf der großen medialen Bühne eine ausgezeichnete Figur macht. Unterstützt wird er dabei von seinem Bühnenpartner Martin Schmid, der auf der Akustikgitarre virtuos den heißen Kern der Popmusik freilegt. Die Texte des Programms schreibt Leonhardsberger gemeinsam mit dem Autor Paul Klambauer. Sein Song „Grenzgegend“ wurde 2014 mit dem Nachwuchspreis der Bayerischen Literaturstiftung ausgezeichnet.

Ebenfalls aus Österreich kommt der Kabarettist Peter Gahleitner, der sein Programm "Früha woar olles bessa" vorstellt.
Der stockkonservative Beamte eines Innviertler Postamts trauert seiner Kindheit nach: alles hat sich verändert: der neue Lagerhausverwalter ist Ostdeutscher, die Sau’n werden auch nicht mehr daheim gestochen, und er behauptet, dass Geselchtes Fleisch besser ist als jeder Orgasmus.
In "Früha woar olles bessa" leidet er unter seiner Alternativen-Neurose, begegnet dem Dalai Lama, sinniert über allzu engen Körperkontakt, verlorene Eheromatik und dem Vorhaben seiner Frau, nur mehr vegetarisch zu kochen.
Der in Österreich als Shootingstar gefeierte und preisgekrönte „Nebenerwerbs-Kabarett-Neuling“ zieht in satirischer Weise über alles Neue her und träumt von der Zeit, wo früher alles besser war. Eine Innviertler Mundartsatire zum Lachen – bis die nächste Depression kommt.

Vogelmayer ist das Pseudonym des bayerischen Liedermachers Thomas Mayer aus Straubing. Der Musiker, Songwriter und Kabarettist trägt selbstverfasste, in bayerischer Mundart gesungene, politische und gesellschaftskritische Lieder vor, die er mit der Gitarre begleitet. Neben den Liedern gehören auch kabarettistisch angehauchte und unterhaltsame Anekdoten und Geschichten zum festen Bühnenprogramm des Künstlers. Nach eigenen Angaben will Vogelmayer mit seinen teils derb formulierten und radikalen Texten keinesfalls das Missfallen anderer erregen, sondern will seine Mitmenschen zum Nachdenken anregen und auf vorhandene Missstände in der Welt hinweisen.
"Sein Anspruch ist hoch. Bei aller Nonchalance und trockenem Humor möchte der „vogelwuide“ Vogelmayer mit deinen selbstgeschriebenen Liedern vor allem wachrütteln. Alles was schiefläuft in unserer Gesellschaft, in der Politik und der Welt der Banken und Konzerne, verpackt er in kritische, oftmals recht derbe Texte, die jedoch ihre Wirkung nicht verfehlen. Aber was wäre ein öffentlich auftretender Gesellschaftskritiker, wenn er es nicht auch schaffen würde, sein Publikum bei aller Nachdenklichkeit auch zum Lachen zu bringen. Mit viel Witz und Wolpertingern, mit Augenzwinkern und Anspielungen auf Gott und die Welt schafft der Vogelmayer auch dies und erhält immer wieder den begeisterten Applaus seines Publikums." [Landshuter Zeitung, 2013]

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