Aktuell

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Freitag, 24. Oktober 2014 20,-- / 22,--
Einlass 18.30 Uhr, Beginn 20.00 Uhr
Rolf Miller
Neues Programm: "Alles andere ist primär". Er weicht aus. Er verschweigt. Er sagt nichts. Und das einzigartig. Wie er mit einfachsten Worten komplizierteste zwischenmenschliche, aber auch welthistorische Gesamtzusammenhänge auf den Punkt bringt, in dem er genau diesen zielsicher schlingernd umsegelt, ist ein Ausnahmefall des deutschen Humors. Auszeichnungen: Deutscher Kleinkunstpreis, Bayerischer Kabarettpreis, Deutscher Kabarettpreis.
„Wenn der Schuss nach vorne losgeht“ oder „Ich nehm mich selbst nicht so wichtig, wie ich bin.“- das wären Titelalternativen für Rolf Millers viertes Kabarettprogramm gewesen. Hier spürt man schon, wo’s langgeht - Millers Alter Ego würde sagen: „So gut, dass es schon wieder blöd ist.“
Millers Antiheld merkt nicht, was er da anrichtet. Er ist nicht allwissend, im Gegenteil. Miller kommt von unten. Oder um es mit Karl Kraus zu sagen „Es genügt nicht, sich keine Gedanken zu machen, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.“ Miller erhielt zuletzt den deutschen Kabarettpreis für seine komponierten Stammelsymphonien. Denn keiner versteht es so gut wie er, mit Banalem Kompliziertes auszudrücken. Er spricht hinterhältig indirekt Wahrheiten aus, die weh tun. Und trifft von hinten durch die Brust - bevor wir es merken, lachen wir erst mal, und dann tut es noch mehr weh.
Schneller, höher, weiter? Garantiert nicht. Es wird langsamer, niedriger, kürzer. Nach seinen Erfolgsprogrammen „Kein Grund zur Veranlassung“ und „Tatsachen“ wissen wir eins sicher: Millers namenloser Held wird in „Alles andere ist primär“ noch grandioser scheitern - und das gönnen wir jedem Zuschauer.
Werden er, Achim und Jürgen sterben? Haben Frauen endlich Namen? Kommen sie überhaupt vor? Was haben Tatortmanie, Sudoku und Facebook damit zu tun? Wir werden es erfahren, unser Sportsfreund für alle Lebensfragen garantiert nicht.

Samstag, 25. Oktober 2014 14,-- / 16,--
Einlass 18.30 Uhr, Beginn 20.00 Uhr
Reverend Rusty & The Case
Reverend Rusty Stone gründete seine Band vor über 25 Jahren in Austin/Texas. Seitdem ist er vom Blues besessen und beherrscht seine verschiedenen Gitarren mit traumwandlerischer Sicherheit und in einem atemberaubenden Tempo, er spielt dreckige „High-Engergy-Slide-Guitar“ auf der Dobro als wäre der Teufel hinter ihm her. Vergleiche mit Rory Gallagher, Jimi Hendrix oder Stevie Ray Vaughan sind mehr als gerechtfertigt.
Begleitet wird der Ausnahmegitarrist von zwei Vollblutmusikern: Al Wood trommelt nicht wie wild auf sein Schlagzeug ein, sondern weiß es sehr präzise und gefühlvoll-effektiv einzusetzen. Seine Soli rufen immer wieder Begeisterungsstürme hervor. Allein sein Spiel auf der Cajon muss man gesehen haben. Bassist Mr. C.P. steht seinen Kollegen in nichts nach und treibt den Reverend zu Höchstleistungen an.
Am Anfang war lupenreiner Blues-Rock Programm. Aber inzwischen erreichen Reverend Rusty & The Case eine stilistische Vielfalt, die ihresgleichen sucht. Ihre Musik ist vielmehr eine Bestandsaufnahme des gitarrenorientierten Rock – wobei die Ursprünge Jazz und Blues nicht zu kurz kommen. Nu-Bluz, Jam-Rock, Old-fashioned Blues, Roots-Rock, Americana, Rhythm´n´Blues, Boogie, Hardcore-Texas-Shuffle, knochentrockener Rock´n´Roll und viel Schweiß begründen den Erfolg. So gehören Reverend Rusty & The Case mit Sicherheit zu den am härtesten arbeitenden Bands in der Live-Musik-Szene. Wer glaubt das sei eine Übertreibung, sollte schleunigst ein Concert dieses Trios besuchen. Ihre Musik ist saftig wie ein T-Bone-Steak, scharf wie Tex-Mex-Food und geht runter wie Öl. Einfach eine gnadenlose, erdige, unverwüstliche Live-Show mit - für eine Blues-Rock Band - ungewöhnlichem Instrumenteneinsatz wie Cajon oder der Tuba. Die Band wird die neue CD "Struggle" vorstellen.

Freitag, 31. Oktober 2014 20,-- / 22,--
Einlass 18.30 Uhr, Beginn 20.00 Uhr
Michael Altinger
Brilliant blödelnd, höchst energetisch, absolut komisch und trotzdem richtig gescheit: Michael Altinger und sein neues Kabarettprogramm "Ich sag’s lieber direkt!". Dass er auch brandaktuell und live seine Wut in Satire verpacken kann, zeigt er in der "Schlachthof"-Sendung im Bayerischen Fernsehen – ein Garant für hochkarätiges Kabarett.
In einer Zeit, in der ganze Staaten per SMS regiert werden, zeigt uns der Altinger einen Ausweg aus der Kommunikationskrise. Er nimmt uns mit an einen Ort, an dem das Wort noch analoge Bedeutung und keinen digitalen Wahnsinn verspricht. Strunzenöd. Doch auch hier gären bereits die faulen Verlockungen der modernen Welt und ein Schatten legt sich über die Idylle der kultivierten Ahnungslosigkeit. Es bleiben ihm knappe zwei Stunden, um dieses heile Kleinod, so wie wir es kennenlernen werden, zu retten. Wenig Zeit, um sachdienlichen und komplett schwachsinnigen Hinweisen nachzugehen. Wird er es schaffen? Wahrscheinlich nicht. Dann soll es ein lustvolles Scheitern werden und dem Altinger dabei zusehen zu dürfen, wird uns viel Freude machen.
Unterstützt wird Michael Altinger von seiner einmaligen Ein-Mann-Band Martin Julius Faber.

Sonntag, 2. November 2014 21,-- / 23,--
Einlass 17.30 Uhr, Beginn 19.00 Uhr
in der Stadthalle Roding
Da Huawa, da Meier und I
Seit November 2005 bringen Da Huawa, da Meier und I gemeinsam mit der irischen Gruppe Na Ciotogi („Die Linkshänder“) bayerische und irische Volksmusik in einem Abendprogramm auf die Bühne. „Irish-Bayrisch“ liefert mit sieben Mann, Gitarre, Harmonika, Dudelsack, Pipes, Trommeln und Gesang einen völkerverbindenden Konzertabend der Extraklasse.
Da trifft das Bairische auf das Gälische, tanzt die Harmonika mit dem irischen Akkordeon, liefern sich Siegi Mühlbauers („Da I“) Percussion und Timmy Mc Carthys irische Handtrommel „Bodhrán“ eine musikalische Schlacht. Der Zwiefache trifft auf schnelle irische Polkas und fetzige Slides, die Pipes und der Dudelsack umspielen das „Bayernland“ mit Kleeblattklängen und melodiösen Airs, entwachsen aus den Feuerstellen der grünen Insel. Timmy kann ohne Zweifel als der irische Roider Jackl bezeichnet werden, der bei diesem völkerverbindenden Abend mit seinen vier Musikerkollegen Daithi MacMathuna, Eoin O’Riabhaigh, Tony Mc Carthy und Peter Corbett nicht nur die irische Folklore auf die Bühne holt, sondern auch daran erinnert, dass die traditionelle Musik der Iren wie auch der Bayern Tanzmusik ist. Es wird gesteppt und gefiedelt, der „Fensterstockhias“ nicht nur in den Chatroom verlagert, sondern auch dem „damischen Goasbock“, einer irischen Volksweise, vorgestellt, die abwechselnd auf Gälisch und Bairisch erklingt.
In gewohnt erdiger HuawadaMeierundI-Art wird bei „Irish-Bayrisch“ die Volksmusik beider Länder mit verschiedensten Stilen, wie dem Reggae, vermischt, in bayerischer und gälischer Mundart die Wirtshauskultur besungen, mal kritisch und ernst, dann wieder hintersinnig und urkomisch. Nicht weniger als acht Instrumente und Gesang leiten die Irish-Bayrisch-Konzerte, die als Finale einer jeden HMI-Tour zum Jahresende mittlerweile als absoluter Geheimtipp gelten.

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